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Mittwoch, 6. Juli 2016

SIEMENS - Jeder dritte Brand durch Elektrizität verursacht

Der überwiegende Teil der Elektroanlagen in Deutschlands Wohn- und Zweckbauten ist veraltet. Dabei hat sich nicht nur die Zahl der elektrischen Verbraucher pro Haushalt in den letzten Jahrzehnten vervielfacht – auch die Integration erneuerbarer Energiequellen wie Photovoltaik belasten zunehmend vorhandene Installationen. Gefragt sind deshalb erweiterte Schutzkonzepte. Eine zentrale Rolle spielen dabei Brandschutzschalter.

Deutschland hat, auch im europäischen Vergleich, einen hohen Anteil an Liegenschaften, die vor 1971 errichtet wurden: 29 Mio. Einheiten sind älter als 35 Jahre, davon 11 Mio. älter als 60 Jahre. Die Renovierung der Gebäude schließt die Erneuerung der Elektroinstallation häufig nicht ein – und dies, obwohl Elektroanlagen laut des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) nur eine Lebensdauer von 30 bis 35 Jahren haben. 70 Prozent aller Elektroanlagen in Deutschlands Wohnbau sind demnach in Betrieb, obwohl ihre Lebensdauer bereits überschritten ist.

Die bisher geltenden Errichtungsbestimmungen, wie beispielsweise DIN VDE 0100-410:2007, sind für Neuinstallationen oder Erweiterungen anzuwenden. Insbesondere beschreiben sie den Schutz gegen betriebsbedingte Überlastung, gegen Kurzschlüsse in Kabel und Leitungen sowie den Schutz gegen elektrischen Schlag. Neben diesen drei Gefahrenbereichen aber bestehen weitere Risiken, für die ein umfangreicherer Schutz nötig und nach Stand der Technik auch möglich ist.

So können beschädigte Kabelisolierungen, gequetschte Leitungen, abgeknickte Stecker, lose Kontaktstellen in der Elektroinstallation oder fehlerhafte Endgeräte gefährliche Fehlerlichtbögen verursachen und im Extremfall nicht nur einen Schmor-, sondern einen Schwelbrand auslösen. Kaum überraschend also, dass allein in Deutschland rund ein Drittel aller Brände auf Elektrizität als Brandursache zurückzuführen ist. Unter diesen Bränden werden wiederum knapp 30 Prozent durch Mängel in der Elektroinstallation, vom Verteiler bis zur Steckdose, verursacht.

Brandschutzschalter schließt Sicherheitslücke

Abhilfe schaffen Brandschutzschalter: Sie analysieren das Hochfrequenz (HF)-Rauschen. Der integrierte Microcontroller erkennt unerwünschte Fehlerlichtbögen sofort. In Kombination mit Fehlerstrom-/Leitungsschutzschaltern (FI/LS-Schaltern) schaltet das Gerät den Stromkreis sicher ab. Das Ergebnis: perfekter und normenkonformer Rundumschutz für Personen, Anlagen und Güter und die beste Brandprävention. Ab sofort sind Brandschutzschalter deshalb auch normenseitig gefordert: Die im Februar 2016 veröffentlichte DIN VDE 0100-420:2016-02 definiert ihren Einsatz in besonders gefährdeten Bereichen als „anerkannte Regel der Technik“. Siemens hat eine entsprechende Schutzkomponente bereits seit 2012 im Programm.

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