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Mittwoch, 27. Juli 2016

SIEMENS - Brandschutzschalter für viele Anwendungsbereiche verpflichtend

Jeder Elektroprofi kennt das Bild: verschmorte Steckdosen und Leitungen. Weniger bekannt dagegen: Hier waren Temperaturen von mehreren tausend Grad am Werk. Kaum verwunderlich also, dass Elektrizität eine der häufigsten Brandursachen ist.

Maximale Brandschutz- und Sicherheitsstandards sind bei den Spezialchemie-Experten von C.H. Erbslöh in Krefeld selbstverständlich. Trotz dieser Maßnahmen kam es im Herbst 2014 im firmeneigenen Labor zu einem Schmorbrand: „Plötzlich hörte ich ein Knistern wie bei einem geplatzten Schlauch“, beschreibt Labor-Mitarbeiter Frank Matussek die Situation. Als er bei näherer Prüfung Rauch an einer Steckdose bemerkte, reagierte der Chemieingenieur sofort und schaltete die Stromversorgung manuell über die Hauptsicherung ab.

Die Ursache für die verschmorte Steckdose war schnell ausgemacht: Bei zwei Klemmen hatten sich die Befestigungsschrauben gelockert. Dadurch entstanden hohe Temperaturen, die die PVC-Isolierung der Kabel sukzessive schmelzen und das Kupfer brüchig werden ließen. An der schadhaften Stelle bildeten sich dann serielle Fehlerlichtbögen. Sie können eine punktuelle Hitzeentwicklung von bis zu 6000°C verursachen. „Ein Standard-Fehler“, weiß Elektro-Fachmann Roland Köhne, der mit seinem Fachbetrieb seit dem Vorfall als Hauselektriker bei C.H. Erbslöh tätig ist.

 



Elektrizität als häufige Brandursache

Abhilfe schaffen in solchen Fällen Brandschutzschalter. Die im Februar 2016 veröffentlichte DIN VDE 0100-420:2016-02 definiert ihren Einsatz in besonders gefährdeten Bereichen als „anerkannte Regel der Technik“. Das bedeutet im Sinne der VDE-Norm: Wenn in den genannten Bereichen kein Brandschutzschalter installiert ist, kann die verantwortliche Elektrofachkraft im Schadensfall in Haftung genommen werden. Ab 2017 ist der Einsatz von Brandschutzschaltern dann in jedem Fall verpflichtend.

Die in der VDE-Norm genannten Anwendungsbereiche sind unter anderem holzverarbeitende Betriebe, Papier- und Textilfabriken oder Labore, öffentliche Gebäude, Bahnhöfe und Flughäfen sowie Schlaf- und Aufenthaltsräume von Kindertagesstätten und Seniorenheime. Überzeugt von den Vorteilen der 2012 erstmals in Deutschland vorgestellten Technologie, haben innovationsfreudige Elektrobetriebe den Siemens-Brandschutzschalter auch schon vor Inkrafttreten der neuen Norm in zahlreichen Projekten erfolgreich eingesetzt. Die Anwendungsfelder sind breit gefächert: So finden sich Brandschutzschalter heute schon in gehobenen Eigenheimen ebenso wie in historischen Gasthäusern, in Krankenhäusern, Chemielaboren, Schulen oder sogar Kirchenbauten. Ein führender Hersteller von Kühlraumtüren integriert den Brandschutzschalter werkseitig in ausgewählte Modelle, um die Sicherheitsstandards seiner Produkte auch unter charakteristisch rauen Umgebungsbedingungen weiter zu erhöhen.

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