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Freitag, 15. August 2014

SIEDLE - Referenz Joseph-Pschorr-Haus in München

Das Joseph-Pschorr-Haus ist ein Hybrid, in seiner Typologie, aber auch hinsichtlich der Einbindung in das gewachsene Umfeld. Die Gebäudekommunikation korrespondiert mit den unterschiedlichen Fassadenkonzepten und nimmt die jeweilige Materialität auf. Funktionselemente in verschiedenen Bedienhöhen garantieren eine barrierefreie Bedienung.



Das Joseph-Pschorr-Haus geht mit verschiedenen Höhen, Volumina
und Fassadenkonzepten auf die umgebende städtebauliche Situation ein.


Das Joseph-Pschorr-Haus besetzt mehrere historische Parzellen in einer der begehrtesten Geschäftslagen der Münchner Innenstadt. Das Berliner Büro Kuehn Malvezzi plante ein Gebäude, dessen Höhen, Volumina und Fassaden auf die umgebenden, sehr unterschiedlichen städtebaulichen Situationen Bezug nehmen. Entstanden ist ein Hybrid aus Wohn- und Geschäftshaus, eine Weiterentwicklung von Stadthaus mit Mischnutzung und Warenhaus.

Anders als im klassischen Kaufhaus des vergangenen Jahrhunderts verbinden sich im Joseph-Pschorr-Haus drei voneinander unabhängige Einheiten zu einer durchgängigen Schaufensterfront. Jedes dieser Geschäftshäuser verfügt über einen eigenen Eingangsbereich, ebenso wie die Wohnungen im Obergeschoss, die Tiefgarage und die Warenannahme. Die Gebäudekommunikation aus der Designlinie Siedle Classic geht individuell auf das jeweilige Fassadenkonzept und die unterschiedlichen Anforderungen an den Eingängen ein.

Kommunikation nach Maß: Die Kommunikationsanlagen der Designlinie Classic aus
brüniertem Messing fügen sich flächenbündig in die Fassade aus Bronzeelementen.


Materialität


Für die Kommunikation an der vorgehängten Bronze-Glas-Fassade lieferte Siedle Anlagen der Designlinie Siedle Classic aus massivem, brüniertem Messing. Diese fügen sich flächenbündig in die Bronzeelemente, die aus Messingblech der Legierung CuZn37 gefertigt und in einem handwerklichen Verfahren brüniert und poliert wurde. Für die Stahlbetonfassaden, an denen sich die Zugänge zur Warenannahme und den Wohnungen befinden, fertigte Siedle die Anlagen aus massivem Aluminium. Eine Eloxierung in Naturfarbe (EV1) schützt das Leichtmetall vor Korrosion und verleiht ihm einen seidigen, changierenden Schimmer.

 

Barrierefrei: Wo sinnvoll, sind die Kommunikationsanlagen barrierefrei angelegt, hier mit einer Kombination aus Türlautsprecher und Rufdisplay in zwei unterschiedlichen Bedienhöhen. Die Zutrittskontrolle darunter ist so platziert, dass sie sowohl aus stehender wie aus sitzender Position bedient werden kann.



Funktionalität und Barrierefreiheit

Die Funktionalität der Gebäudekommunikation richtet sich nach den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Eingangs, mit teils umfassender, teils aber auch sehr reduzierter Funktionalität. Mehrere Anlagen lieferte Siedle in barrierefreier Ausfertigung. Die Funktionselemente wurden dafür zweifach in unterschiedlichen Bedienhöhen integriert. So lassen sie sich sowohl aus stehender wie aus sitzender Position problemlos bedienen.

www.siedle.de

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