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Donnerstag, 18. September 2014

Eine erfolgreiche IFA auch fürs E-Handwerk

Nach dem Ende der IFA am 10. September freuten sich nicht nur Handel und Industrie, sondern auch die E-Handwerke. Wie passt das zusammen?

Großgeräte, die sich per Smartphone und App steuern lassen. Riesige superhoch auflösende Fernseher, die sich biegen lassen. Soundsysteme, die schlappen Sound von flachen Fernsehern aufpeppen. Kaffeeautomaten, die eine Vielzahl von Heißgetränk-Spezialitäten auf Knopfdruck bereiten: Noch nie habe es in den 90 Jahren der IFA so viele Neuheiten gegeben, sagten die Veranstalter am Ende der IFA 2014.


Die Messe war ein Erfolg: 1.538 Aussteller zogen auf rund 149.500 Quadratmetern mehr als 240.000 Besucher in ihren Bann. Die Ausstellungsfläche war die bislang größte in der IFA-Geschichte. Lediglich die Besucherzahl blieb auf dem - allerdings hohen - Niveau von 2013. Das gemeldete Ordervolumen wurde mit rund 4,25 Milliarden Euro beziffert und liegt etwas höher als im Vorjahr. Das lässt ein starkes Nachmessegeschäft erwarten, die Weihnachtszeit darf kommen.

„Die IFA hat ihre Rolle als weltweit bedeutendste Messe für Elektro-Hausgeräte in diesem Jahr erneut gestärkt. Sie hat so einen außerordentlichen Beitrag für die zu erwartende weltweit positive Marktentwicklung im Hausgeräte-Bereich geleistet", sagte Dr. Reinhard Zinkann, Miele-Chef und Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektrohausgeräte.

Medienerfolg fürs E-Handwerk

Zum ersten Mal hatte in diesem Rahmen auch der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) einen Erfolg zu melden. Zusammen mit den Partnerverbänden ZVEI und VDE hatte der Verband wieder sein E-Haus aufgebaut. Das E-Haus präsentiert auf Messen seit Jahren den technischen Stand der Dinge und zeigt, wie man Komfort, Sicherheit und Stromsparen vernetzt. Und diese Ausstellung eines „Smart Homes" kam nun bestens an.



Das enorme Medieninteresse zeichnete sich schon zum Messestart ab, als zum traditionellen Journalistenabend von ZVEH, VDE und ZVEI rund 90 Medienvertreter und Partner der Verbände erschienen, um einen ersten Eindruck davon zu gewinnen, was das E-Haus in seiner aktuellen Version zu bieten hat. Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des ZVEH: „Die große Resonanz auf unsere Sonderschau zeigt, dass das Thema Smart Home und die damit verbundenen Geschäftsfelder am Markt immer mehr an Bedeutung gewinnen. Für die E-Handwerke und unsere E-Markenpartner ergeben sich dadurch interessante Perspektiven."

Das Smart Home auf dem Vormarsch

Die IFA zeigte, dass unsere Zukunft smarter und vernetzter wird. Dass diese Vernetzung nach einer sicheren und verlässlichen Infrastruktur verlangt, spricht sich nun auch herum. Hier bietet der elektrotechnische Fachvertrieb erprobte Lösungen. Alle Produkte und Systeme, die im E-Haus eingesetzt werden, sind auf KNX-Basis vernetzt und erhältlich. Das erklärt einen Teil des Medieninteresses: Es war ein funktionierender Standard zu erleben, um nahezu alles miteinander zu vernetzen.

Ohne Standards ist umfassende Vernetzung in der Tat nicht möglich. Nun gibt es KNX (samt dem Vorläufer EIB) schon seit 20 Jahren. Aber ein Selbstläufer wird das für den Fachvertrieb dennoch nicht. Denn das Smart Home wird auch von „Global Playern" als Wachstumsmarkt gesehen. Google gab Anfang des Jahres über 3 Milliarden Dollar aus, um „Nest Labs" zu kaufen. Apple soll an Lösungen fürs intelligente Haus arbeiten. Und die Telekom bietet bereits ebenfalls Haus-Automatisierungspakete an. Wer im erwarteten Milliarden-Markt den Standard setzt, gewinnt.

 


Bieten einfachere Lösungen eine Chance? Busch-Jaeger stellte zum ersten Mal auf der IFA aus und rückte das Busch-free@home in den Mittelpunkt: Ein leitungsgebundenes System, dass ebenso leicht zu installieren wie zu bedienen ist und dennoch alle wichtigen Funktionen bietet. Oder ist Funk eine Lösung? Die Fachzeitschrift „Elektrowirtschaft" meldete, dass Gira und Jung mit der Telekom darüber reden, sich mit einem eigenständigen Fachvertriebs-Bereich an der SmartHome-Plattform Qivicon zu beteiligen. Die zwei bekannten Hersteller würden ihr Funk-System eNet in die Zusammenarbeit einbringen.

Welche Technik und welcher Standard sich am Ende durchsetzen, bleibt offen. Es wird spannend: Die IFA 2014 hat erstens gezeigt, dass das Smart Home an Fahrt gewinnt - und zweitens, das im Smart Home eine gemeinsame Sprache gesprochen werden muss. Erst gab's in Berlin nur braune Ware, dann kam die weiße Ware dazu - und nun auch die Elektroinstallationstechnik. Wächst zusammen, was zusammen gehört?

Vielleicht zeigt die IFA 2015, wohin die Reise geht - sie öffnet ihre Tore vom 4. bis 9. September 2015.

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