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Donnerstag, 18. September 2014

ELECTROSTAR - Imagewandel und optimierte Kundenorientierung

Durch umfangreiche Investitionen in die eigene Infrastruktur und eine erfolgsbasierte Übereinkunft mit den Mitarbeitern, gibt die ELECTROSTAR GmbH eine Standortgarantie für die Zukunft. Dies ist vor allem dank einer erfolgreichen Umstrukturierung möglich. Der Wandlungsprozess setzt sich in der strategischen und optischen Neuaufstellung in 2014 fort und soll ein nachhaltiges und profitables Wachstum sichern. Geschäftsführer Roman Gorovoy formuliert die neue, strategische Kernbotschaft an seine Mitarbeiter mit den Worten: „Betrachte Deine Arbeit verstärkt durch die Augen des Kunden und schau, was Du weiter verbessern kannst!"

Herr Gorovoy, Sie haben die ELECTROSTAR GmbH einer Verjüngungskur unterzogen. Sie wollen nicht mehr nur als schwäbisches Traditionsunternehmen, sondern auch und in erster Linie als moderner, kundenorientierter Anbieter für hochwertige Produkte mit deutschem Qualitätssiegel wahrgenommen werden. Dabei stieg der Umsatz von 19 Millionen Euro in 2005 auf 26 Millionen Euro im Jahr 2013 - mit der Neuakquisition Haaga sogar auf mehr als 30 Millionen Euro. Was hat Sie, trotz anhaltender wirtschaftlicher Erfolge, dazu bewogen Ihre Strategie zu ändern?

Roman Gorovoy: Unser Ziel muss es sein, immer besser zu werden. Das geht nicht, indem wir uns auf bloßen Zahlen ausruhen. Wir wollen weiter profitabel und vor allem nachhaltig wachsen und können dies nur schaffen, wenn wir uns auf allen Unternehmensebenen weiter verbessern und das Unternehmen noch konsequenter und kompromissloser auf unsere Kunden ausrichten. Da sind zunächst die internen Abläufe, die weiter optimiert werden müssen und den ständigen Innovationsprozess in Gang halten sollen. Dafür habe ich die Mitarbeiter aufgefordert, immer die „Kundenbrille" aufzusetzen. Sie sollen ihre Arbeit aus Sicht des Kunden betrachten und hinterfragen, ob sie seine Bedürfnisse wirklich immer im Blick haben.

Würden Sie sagen, dass Sie die Bedürfnisse des Kunden in den vergangenen Jahren aus den Augen verloren haben und wenn ja, warum?
RG: Ich sehe das als typisches Phänomen des deutschen Mittelstands. Man denkt im täglichen Geschäft, dass man natürlich für den Kunden arbeitet. Dabei ist man aber häufig zu sehr auf Zahlen und Prozesse konzentriert. Ab einem bestimmten Punkt kann der Gedanke an die Kosteneffizienz dann die Kundeninteressen überdecken. Mit dem Blick auf die Kosten werden Produkte optimiert, ohne voll umfänglich auf bestehende Kundenwünsche einzugehen. Wenn man aber, wie wir, erst einmal zu dieser Einsicht gelangt ist, ist es wichtig, einen ganzheitlichen und ausgeglichenen Ansatz zu finden, der alle Interessen bedient. Wir wollen daher einen kundenorientierten Innovationsprozess etablieren, sowohl für Produkte als auch für die internen Abläufe. Mit dieser Vorgehensweise wollen wir unsere Marktposition weiter ausbauen und uns mittelfristig zum Trendsetter entwickeln.

Wie wird sich diese neue, interne Sichtweise konkret auf die Entwicklung der Produkte und auf die äußere Wahrnehmung des Unternehmens durch die Kunden auswirken?
RG: Was nutzt es beispielsweise, wenn wir einen technisch bestens ausgereiften Industriesauger entwickeln, der sich in der Anwendung als unpraktisch erweist? Dann haben wir bewiesen, was wir technisch leisten können, aber Kunden gewinnen wir dadurch nicht. Oberste Priorität hat für uns daher die stetige Verbesserung der Kommunikation mit dem Kunden und ein daraus resultierendes, besseres Verständnis für seine Bedürfnisse. Niemand soll mit einer Frage in einer Warteschleife hängen bleiben, sich über klein gedruckte, komplexe Texte im Katalog ärgern oder Zeit mit der Frage verlieren, wie man das komplette Zubehör am Sauger befestigt. Das haben wir in der Vergangenheit gelegentlich aus den Augen verloren.

Nach außen kommunizieren wir unsere Neuaufstellung mit einem völlig neuen Marken- und einem komplett überarbeiteten Online-Auftritt, welcher im ersten Quartal 2015 vorgestellt wird. Wir arbeiten schon zum jetzigen Zeitpunkt mit einem neuen Logo und auch unsere Kataloge werden in komplett neuem Design erscheinen. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir die Erfolge aus der Vergangenheit und die Starmix-Historie ausblenden. Unsere Kunden sollen aber spüren, dass wir mehr sind, als ein Stück deutscher Industriegeschichte. Wir leben in der Gegenwart und kennen die Bedürfnisse unserer Kunden heute ebenso wie in den Anfangsjahren des Erfolges.

Eine strategische Ausrichtung kann in verschiedene Richtungen laufen. Entweder über einen möglichst niedrigen Preis oder aber über Qualität und Begeisterung für das Produkt, wodurch der Preis in den Hintergrund rückt. Für welchen Weg haben Sie sich entschieden?
RG:
Ganz klar für die Qualität. Unsere Produkte werden am Standort in Reichenbach durch gut ausgebildete Fachkräfte entwickelt, montiert und geprüft. So können wir die bestmögliche Qualität garantieren und die Begeisterung beim Kunden wecken. Was nutzt es, wenn der Kunde sich kurzzeitig über einen billigen Kauf freut, sich aber langfristig über die mangelnde Qualität ärgert? Wir stehen dazu, dass wir in Deutschland produzieren und unsere Kunden sind erfahrungsgemäß gern bereit, dafür etwas mehr zu bezahlen. Unser Ziel ist es, durch Vertrauen eine langfristige Markentreue zu generieren. Deswegen wird sich auch die Bildsprache unserer Anzeigen und Kataloge grundlegend ändern. In Zukunft sprechen wir den Anwender noch direkter an und machen weniger kommunikative Umwege über den Fachhandel, der von dieser Entwicklung auch profitieren wird. Wir behalten den Kunden dauerhaft im Blick und reagieren strukturiert auf sein Feedback und seine Ansprüche. Fühlt der Kunde sich wahr- und ernstgenommen, wird er auch in der Zukunft Starmix-Produkte kaufen und uns an seine Kollegen empfehlen.

Welchen Zeitrahmen haben Sie sich und Ihren Mitarbeitern gesteckt, um die neu definierten Ziele umzusetzen?
Roman Gorovoy:
Wir haben uns ganz bewusst für diesen komplexeren und anspruchsvolleren Weg zum langfristigen Erfolg entschieden. Daher ist uns auch klar, dass wir dem Projekt ausreichend Zeit geben müssen, um Früchte zu tragen. In drei Jahren sollte sich der Erfolg dieser konsequenten Strategie aber nachhaltig eingestellt haben.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter in dem Strategiewechsel und wie kann Ihrer Meinung nach der Einzelne zum Erfolg beitragen?
Roman Gorovoy:
Eine gesunde Unternehmenskultur ist die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg - die müssen wir nachhaltig verbessern und festigen. Jeder Mitarbeiter ist dazu aufgerufen, seine persönlichen Arbeitsabläufe zu hinterfragen und den Austausch mit seinen Kollegen und anderen Abteilungen zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Gemeinsam entwickeln wir neue Mechanismen und führen auch gezielt Schulungen durch. Erst, wenn das Verständnis füreinander stimmt, kann auch das Verständnis für den Kunden und seine Bedürfnisse entwickelt werden. Und darauf zielen wir ab: Unsere Arbeit, Handlungen und Entscheidungen sollen permanent mit dem Kundeninteresse abgeglichen werden. Daher achten wir auch bei Neueinstellungen darauf, insbesondere Menschen mit positiver Einstellung und der nötigen Offenheit für neue Wege zu finden, die gut zum Unternehmen und der neu definierten Unternehmenskultur passen.

Mit welchen kurzfristigen Zielsetzungen sind Sie in die zweite Jahreshälfte gestartet?
Roman Gorovoy:
Ganz konkret sind wir gerade dabei, verstärkt einen eigenen Außendienst aufzubauen, der direkt zu den Händlern und Handwerkern geht und sie berät. Ergänzend dazu rufen wir ein neues Produktmanagement ins Leben, das es in dieser Form bislang noch nicht gegeben hat. Damit möchten wir unsere Anwendungsberatung im Sinne der Kundenorientierung deutlich verbessern.

Unser Umsatz lag in der ersten Jahreshälfte gut im Plan, wir sind sogar im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gewachsen und können alle laufenden Projekte umsetzen. Jetzt gilt es, diesen Vorsprung über die zweite Jahreshälfte zu bringen. Gleichzeitig arbeiten wir neben unserem neuen Unternehmensauftritt auch an einer neuen Händetrockner- sowie einer neuen Saugergeneration, die 2015 auf den Markt kommen. Unsere Kunden und Partner dürfen also gespannt sein, womit wir sie in den nächsten Monaten überraschen werden.

Vielen Dank für das Gespräch!



Über Starmix / ELECTROSTAR GmbH
Starmix - ein Stück deutscher Industriegeschichte, die mit großem Erfolg im 21. Jahrhundert fortgeschrieben wird. Schon 1921 fertigten die fleißigen Schwaben die ersten Staubsauger und erfanden vier Jahre später den Warmluft-Händetrockner. In den Wirtschaftswunderjahren gelangte Starmix zu Weltgeltung: Die universelle Starmix-Küchenmaschine wurde zum Verkaufsschlager, der in keinem guten Haushalt fehlen durfte. Heute steht das Unternehmen, das am Stammsitz in Reichenbach/Fils rund 120 Mitarbeiter beschäftigt, für innovative Technologien und überragende Qualität. Warmluft-Händetrockner und Haartrockner werden ebenso wie eine breite Palette leistungsfähiger Sauger für Handwerk, Gewerbe, Industrie und den anspruchsvollen Privatanwender entwickelt, produziert und weltweit mit großem Erfolg vertrieben.

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