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Dienstag, 22. September 2015

25 Jahre rutec: Ein Vierteljahrhundert im richtigen Licht

Wer nicht wagt, gewinnt auch nicht: Das sagten sich vor einem Vierteljahrhundert Manfred Rullhusen, Holger Rullhusen und Birthe Eikmeier, als sie das Familienunternehmen rutec Licht gründeten. Sie erkannten früh die Chancen auf dem sich wandelnden Lichtmarkt, gingen ins Risiko und hatten den „richtigen Riecher" - und so wurde aus rutec eine Erfolgsgeschichte, die nunmehr 25 Jahre andauert. Heute ist das Unternehmen aus dem niedersächsischen Syke einer der wichtigsten deutschen Fachhandelspartner im Bereich der Einbaustrahler und LED-Strips.

Vor 25 Jahren allerdings waren LEDs noch Gegenstand der Forschung und von der Massenanwendung weit entfernt. Doch auf dem Lichtmarkt, der jahrzehntelang von den klassischen Lampen mit Glühbirnen bestimmt worden war, tat sich etwas. Manfred Rullhusen, der durch langjährige Tätigkeiten in anderen Branchen hervorragende Kontakte nach Asien aufgebaut hatte, nahm früh den beginnenden Boom der leuchtstarken und im Verbrauch günstigen Halogenlampen wahr. Er war von dieser Innovation begeistert und setzte darauf: Am 1. September 1990 gründete Manfred Rullhusen zusammen mit seinem Sohn Holger Rullhusen und seiner Tochter Birthe Eikmeier in Kirchweyhe die Firma rutec M. Rullhusen. „Wir hatten einen chinesischen Partner, der schon damals hohe Qualität zu günstigen Preisen lieferte - ein Kontakt, der bis heute erhalten geblieben ist", erinnert sich der Firmengründer. „Unseren Ansatz, den Fachhandel mit einen hervorragenden Preis-Leistung-Verhältnis und starkem Service zu überzeugen, haben wir vom ersten Tag an gelebt. Und dass wir als Familienunternehmen mit viel Herz an unserer Firma und der dahinterstehenden Idee hängen, hat uns zweifelsfrei mit zum Erfolg verholfen."

Das erste Lager war ein Pferdestall

Wie jeder Anfang war auch der rutec-Start schwer. Das Trio der Firmengründer saß in einem kleinen Büro, ein Pferdestall diente zunächst als Lager. Doch der Halogen-Leuchtmittelmarkt wuchs stark, und rutec hielt den Alleinvertrieb der KANDOlite Halogenlampen in Deutschland. Namhafte deutsche Leuchtenhersteller wie Bankamp, Fischer, Wofi oder Brilliant orderten ihre Leuchtmittel bei dem niedersächsischen Kleinbetrieb. „Damals haben wir noch alles selbst gemacht: Die Waren aus dem Container ausgeladen, gestapelt, versandfertig gemacht und sogar mit einem Anhänger selbst ausgeliefert", erinnert sich Holger Rullhusen. Der Erfolg sorgte für rasches Wachstum, und schon bald sah sich die noch junge Firma nach Erweiterungsmöglichkeiten um. Die Stadt Syke, die gerade im Westen der Stadt ein neues Gewerbegebiet erschlossen hatte, bemühte sich nachhaltig um eine Ansiedlung - und so wurde rutec Licht 1992 mit Büro und Lager an der Carl-Zeiss-Straße ansässig. Die dortigen Räumlichkeiten wurden 1996 und 2005 erweitert. Heute ist das Grundstück komplett bebaut.

Als Halogen-Erstausrüster mit KANDOlite-Leuchtmitteln hatte rutec in den ersten zehn Jahren des Bestehens großen Erfolg. Der Umsatz stieg, Mitarbeiter wurden eingestellt, neue Kunden gewonnen. Doch der Halogen-Markt wurde auch enger - denn wo ein Produkt nachhaltigen Erfolg hat, sprießen bald neue Produktionsstätten und Wettbewerber. Die rutec-Familie sah sich nach einem weiteren Standbein um und hatte erneut den richtigen Riecher. „Wir haben beobachtet, welche Trends sich in Architektur und Bau abgezeichnet haben", erinnert sich Birthe Eikmeier. „Uns fiel auf, dass sich Einbaustrahler offenbar steigender Beliebtheit erfreuten. Dort haben wir einen Markt gesehen und investiert."

Einbaustrahler für den Elektrogroßhandel

Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich herausstellte. Denn Einbaustrahler sind bis heute das Hauptgeschäft von rutec Licht. Die Firma kann mit Fug und Recht behaupten, auf diesem Gebiet zu einer der wichtigsten Adressen für den deutschen Elektrogroßhandel geworden zu sein. „Für die Einbaustrahler haben wir damals einen ausgezeichneten und zuverlässigen Partner in China gefunden, der unseren Qualitätsmaßstäben entsprach. Und wir haben konsequent auf den Elektrogroßhandel gesetzt, denn für Architekten, Bauherren und Installateure ist - wie für uns - nicht nur der Preis, sondern auch Qualität und Service entscheidend", sagt Holger Rullhusen. Auch der Vertrieb wurde neu strukturiert. Zuverlässige Handelsvertreter sind seither in allen deutschen Regionen als Ansprechpartner von rutec für den Großhandel unterwegs. 2003 wandelte sich rutec Licht in eine GmbH & Co. KG.

Schon bald sprach sich unter den Fachleuten herum, dass rutec Einbaustrahler und Leuchtmittel nicht nur verkaufte, sondern als Ansprechpartner für Großhandel und Anwender bereitstand. Wo immer es ging, reagierte rutec auf Verbesserungsvorschläge und suchte gleichzeitig selbst nach Optimierungen, damit sich Einbaustrahler schnell, leicht und günstig verarbeiten lassen. Das setzt sich bis heute fort: Erst vor kurzem nahm das Unternehmen selbst entwickelte ultraflache, schwenkbare LED-Einbaustrahler mit nur 35 mm Einbautiefe ins Programm auf, die überall dort zum Einsatz kommen, wo wenig Hohlraum vorhanden ist.

Erfolgsgeschichte LED - auch für rutec

Und es ging weiter mit der Erfolgsgeschichte - denn bei den Leuchtmitteln kündigte sich eine weitere Revolution an: LEDs. „Ich erinnere mich noch an die ersten LED-Leuchtmittel im Jahr 2002: Kaltes Licht, riesige Kühlkörper, teuer im Preis", sagt Holger Rullhusen. Heute sind LEDs das Maß aller Dinge, ein Milliardenmarkt - und natürlich in bester Qualität zum günstigen Preis Bestandteil von rutec-Einbaustrahlern. 2008 entdeckte rutec die LED-Strips als weitere Chance, auf dem Lichtmarkt für neue Akzente zu sorgen. „Heute ist das unser zweites Standbein neben den Einbaustrahlern", so Birthe Eikmeier. „Mit unseren VARDAflex-Eigenentwicklungen lassen sich aufregende Lichteffekte realisieren. So werden zum Beispiel die Wallfahrtskirche in Altötting, die Seebrücke in Niendorf am Timmendorfer Strand und viele Kreuzfahrtschiffe mit unseren Strips illuminiert. Lichtdesigner lieben die Möglichkeiten, die unsere Produkte ihnen bieten!" Und auch die Installateure, denn rutec sorgt für das Rundum-Sorglos-Programm: Dazugehörige Profile, Ansteuertechnik, Verbinder - alles ist aus einer Hand und aufeinander abgestimmt.

Der rutec-Erfolg brachte ein stetiges Mitarbeiterwachstum mit sich und einen weiteren Standort in der Syker Boschstraße, der 2007 eingeweiht und seither schon zweimal vergrößert wurde. Erst vor wenigen Wochen wurde eine neue Vorratslagerhalle an die bestehenden Gebäude angebaut. rutec Licht beschäftigt mittlerweile 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet junge Menschen zu Groß- und Außenhandelskaufleuten aus. Nach wie vor ist die Firma ein Familienunternehmen, wobei man heute in gewisser Weise auch die Beschäftigten zur „Familie" zählt. „Ein gutes Klima und sichere Arbeitsplätze sind uns wichtiger als schneller Erfolg", sagt Holger Rullhusen. „Wir wachsen gerne, aber immer mit Augenmaß - eine Einstellung, die sich nun schon ein Vierteljahrhundert bewährt hat." Aus einem kleinen Start-Up Unternehmen in nur 25 Jahren einen Licht-Spezialisten gemacht zu haben, den in Deutschland heute jeder Elektroinstallateur kennt, erfüllt das Gründertrio mit Stolz.

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