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Donnerstag, 8. Dezember 2016

»Weitermachen wie bisher«

Im November präsentierte die FEGIME Deutschland vor 190 Gästen aus der Industrie ihre Aufstellung in der digitalen Welt.

Im November 2016 lud die FEGIME Deutschland ihre Lieferanten nach Fulda ein. Dort wurde die aktuelle Digitalstrategie vorgestellt – und alle Gäste erkannten, dass sich Zukunftsängste ein anderes zu Hause suchen müssen. Die FEGIME Deutschland ist da, wo sie von Branchenkennern schon lange verortet wird: an der Spitze der Entwicklung.

 


Kerstin Steffens, Vorsitzende des Aufsichtsrates, durfte in ihrer provokativen Einleitung des Treffens deshalb feststellen: »Die Technik ändert nichts an unser aller Geschäftsmodell – und das heißt bester Service für andere Unternehmen.« Die Marktgemeinschaft dürfe daher »weitermachen wie bisher«: weiter lernen, weiter investieren und weiter aufmerksam auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden achten.

Weiter wie bisher? Das überrascht angesichts der fast panischen Berichterstattung über die Herausforderungen der Digitalisierung. Verständlich wird die Haltung der FEGIME Deutschland beim Blick auf ihre Geschichte: Die Anfänge der zentralen Produkt-Datenbank liegen bald 40 Jahre zurück, in der Zeit der Lochkarten.

Geschäftsführer Arnold Rauf und IT-Chef Klaus Schnaible übernahmen es, die Details zu erklären. Viele sorgen sich, dass Riesen wie Amazon den klassischen Fachgroßhandel überflüssig machen werden. Rauf zeigte, warum das sehr unwahrscheinlich ist. So unterscheidet sich die Art der Kundenbeziehung: Kein Konsument ist loyal gegenüber einem Konzern – die Loyalität zwischen Kunde und Händler ist dagegen im Bereich des Elektrogroßhandels tägliche Praxis. Auch die Online-Shops unterscheiden sich: Der normale Konsument passt sich dem Shop an – die Großhändler der FEGIME passen dagegen ihre Plattform und Schnittstellen an die Kunden an.


Kurz kann man zusammenfassen, dass der Elektrogroßhandel seine Kunden in Handwerk und Industrie durch maßgeschneiderten Service bei der professionellen Beschaffung unterstützt, bis hin zu aufwändigen Planungsdienstleistungen. Digitale Dienstleistungen werden gewiss wichtiger, sind aber nicht allein entscheidend für den Unternehmenserfolg.

 



Einzigartige Dienstleistungen

Rauf schilderte die digitalen Werkzeuge der Großhändler der FEGIME Deutschland. Die Basis bilden die gemeinsame Produkt-Datenbank und das Warenwirtschaftssystem, das von fast allen Gesellschaftern genutzt wird. Auf dieser Grundlage wird auch der Online-Shop mit über 2,4 Millionen Artikeln betrieben.

Diese mächtigen Werkzeuge ermöglichen einzigartige Dienstleistungen wie das »Virtuelle Lager«: Durch die bundesweite Vernetzung von über 150 Lagern bietet jeder einzelne Elektrogroßhandel 180.000 verschiedene Lagerartikel, die innerhalb von 48 Stunden beschafft werden können – das Wort »verschiedene« macht hier den entscheidenden Unterschied!


Der Rohstoff des Jahrhunderts

Das sind Dienstleistungen, die ein »Einzelkämpfer« nicht bieten kann. IT-Chef Klaus Schnaible verdeutlichte, warum ein kleinerer Shop-Anbieter heute fast automatisch ins Hintertreffen gerät: Er hat nicht genügend Produkte, Suchen, Anfragen oder Bestellungen, um ausreichend Daten für die Optimierung der digitalen Dienstleistungen zu generieren. Einfaches Beispiel: Die Kunden der FEGIME-Großhändler besuchen den gemeinsam betriebenen Online-Shop viele tausend Mal am Tag. Bei der Suche vertippen sie sich oder geben einen Suchbegriff so ein, wie sie ihn kennen. Erst eine große Zahl an nicht vorhersehbaren Anfragen ermöglicht es der IT-Abteilung, auch diese Schreibweisen und Tippfehler auszuwerten – und durch die Anpassung der möglichen Suchbegriffe zu ermöglichen, dass Aderendhülsen, Adernendhülsen und auch Aderenthüllsen schnell zu finden sind.

Daten gelten als Rohstoff dieses Jahrhunderts. Das Treffen in Fulda zeigte auch, dass die Hersteller zukünftig noch mehr in ihre Daten investieren müssen. Datenquantität und -qualität sind in der digitalen Welt von entscheidender Bedeutung. Ebenso gilt es, keine Zeit zu verlieren.

 



Der Unternehmer im Mittelpunkt

Die andere Botschaft der FEGIME Deutschland: Es besteht kein Grund zur Hektik! Aktuelle Zahlen sagen, dass im Elektrogroßhandel lediglich 20 Prozent über Online-Shops abgewickelt werden. Dieser Anteil wird wachsen, aber kontinuierlich, Schritt für Schritt.

In der Diskussion über die Digitalisierung wird ein Punkt oft übersehen, der Unternehmer. In einer mittelständischen Marktgemeinschaft wie der FEGIME steht diese Person im Mittelpunkt. Auch hier wurden die Gäste in Fulda überrascht: Nikos Kafkas, Elektrogroßhändler aus Athen und Präsident der FEGIME Hellas, präsentierte sein Unternehmen. Griechenland als Beispiel? Wer wissen möchte, wie Erfolg geht, sympathisch, kraftvoll und bodenständig, der sollte auch die griechischen FEGIME-Partner unter die Lupe nehmen.

 



Die griechischen Freunde der FEGIME Deutschland nutzen unter anderem alle digitalen Werkzeuge, die bisher gemeinsam entwickelt wurden. Dazu zählt auch die größte europäische Produktdatenbank der Elektrobranche. Sie wird aktuell von der FEGIME aufgebaut.

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